Canasta ist ein klassisches Meldespiel, das in den 1940ern in Uruguay entstand und bis heute beliebt ist. Gespielt wird meist zu viert in zwei Teams mit 108 Karten (zwei Decks plus Joker). Ziel ist es, Karten gleichen Werts zu Meldungen zu sammeln — die Königsdisziplin ist die Canasta aus sieben Karten. Eine Partie geht über mehrere Runden bis 5.000 Punkte.
Canasta Regeln
Meldungen, Canastas und Punktewertung — der Klassiker Schritt für Schritt
Was ist Canasta?
Das anspruchsvolle Meldespiel für Teams
Meldungen und Canastas
Das Herzstück des Spiels
Eine Meldung besteht aus mindestens drei Karten desselben Werts. Wächst eine Meldung auf sieben Karten, wird sie zur Canasta:
| Meldung | Beschreibung | Bonus |
|---|---|---|
| Echte Canasta | 7 natürliche Karten | 500 |
| Unreine Canasta | mit wilden Karten | 300 |
| Roter Dreier | Bonuskarte, sofort ausgelegt | 100 |
| Alle 4 roten Dreier | gesammelt | 800 |
Wilde Karten und Dreier
Joker, Zweien und die Sonderrolle der Dreier
Wilde Karten sind Joker (50 Punkte) und alle Zweien (20 Punkte). Sie ersetzen beliebige Werte, doch eine Meldung darf höchstens drei davon enthalten. Rote Dreier sind reine Bonuskarten. Schwarze Dreier haben eine Sperrfunktion: Sie blockieren den Ablagestapel und dürfen erst zum Schluss gemeldet werden.
Der Spielablauf in Kürze
Ziehen, melden, ablegen
Im Zug zieht man zwei Karten oder nimmt den gesamten Ablagestapel auf (wenn man die oberste Karte sofort melden kann). Anschließend meldet man neue Kombinationen oder erweitert bestehende und legt eine Karte ab. Eine Runde endet, wenn ein Team „ausmacht“ — das ist erst erlaubt, wenn das Team mindestens eine Canasta gebildet hat. Danach werden Meldepunkte plus Boni gegen die Restkarten verrechnet.
Häufige Fragen zu den Canasta Regeln
Kurz beantwortet
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